Der E-Check im Sauerland
Bisher war es nicht ganz einfach, das herauszufinden. Während Autos zur Dekra oder zum TÜV müssen, war es für Geräte und elektrische Anlagen bisher aufwendig und kostspielig, das herauszufinden. Aber nun gibt es zum Glück auch die Prüfplakette, die Gewissheit gibt, ob auch die E-Geräte und Anlagen auch in Sachen Sicherheit auf dem neuesten Stand sind.
Pflicht für Betriebe, sinnvoll für Privat

Noch besteht im privaten Bereich keine Pflicht für den E-Check, aber der Gesetzgeber hat unterschiedliche Prüfintervalle festgelegt. Ortsfeste Anlagen (z. B. Steckdosen) und Betriebsmittel (Beispiel: Waschmaschine) müssen in einem Turnus von vier Jahren geprüft werden. Bei ortsveränderlichen Betriebsmitteln (Beispiel: Kaffeemaschine, Folienschweißgerät) variiert das, je nach Einsatzhäufigkeit.
Durch diese regelmäßigen Prüfungen wird eventuellen Schäden vorgebeugt, die teuer und vor allen Dingen auch lebensgefährlich werden können. Auch wenn es um Schadensersatzansprüche geht, ist die Plakette wichtig, denn mit ihr wird garantiert, dass Geräte und Elektroinstallation in einem einwandfreien Zustand waren.
Das ist schon beim Einzug wichtig, denn es ist Sache des Vermieters, sicher funktionierende Geräte und Anlagen zur Verfügung zu stellen. Diese in einem guten Zustand zu erhalten, ist wiederum Sache des Mieters. Für die mitgebrachten Elektrogeräte muss dann wiederum der Mieter garantieren.
Sparpotenzial erkennen
Ein weiterer Vorteil, den der E-Check mit sich bringen: Bei einem E-Check kann der ausführende Elektrofachmann Sie auch Sachen Energie-Ersparnis und Stromkosten-Senkung beraten. Denn er findet Stromfresser und gibt Tipps zum Senken der Stromkosten.
Der E-Check bringt also Vorteile für alle Seiten, für Mieter, Vermieter und Hausverwalter. Er bringt Sicherheit, sorgt Schäden vor, spart Energie und vermeidet Streitigkeiten.