Willkommen im Smart House im Sauerland
Schon heute gehörten Smart-Home-Anwendungen zur digitalen Grundausstattung der meisten neuen Häuser. Während moderne Technologien sich immer schneller weiterentwickeln, werden gleichzeitig “smarte” Produkte immer günstiger. Und immer selbstverständlicher in unseren Alltag integriert. Kein Wunder, denn die Vorzüge des Smart-Home liegen auf der Hand. Sie erleichtern unseren Alltag, machen unser Leben komfortabler und sicherer und steigern so das Wohngefühl. Gleichzeitig leisten Smart Houses durch ihre Energieeffizienz noch einiges für den Klimaschutz.
Smarte Anwendungen umfassen immer mehr Lebensbereiche - auch das Bauen und Wohnen. In einem Smart Home sind alle wichtigen Gebäudefunktionen wie Beleuchtung, Heizung, Sicherheitsanlagen und Verschattungssysteme vernetzt. Im Alltag kann das dann so aussehen: Sie kommen morgens ins warme Bad. Wenn sie fertig sind, ist der Kaffee aufgebrüht, ihr Lieblings-Radiosender bringt sie in gute Laune. Und wenn Sie nach der Arbeit heimkommen, ist die Heizung schon rechtzeitig heraufgeregelt worden, damit es kuschelig warm in Ihrem Zuhause ist.
Und sie brauchen auch nicht daran zu denken, sie wieder runterzudrehen, denn das passiert automatisch – oder besser gesagt smart. Das Hauptargument für den Einsatz smarter Technologien ist auf jeden Fall der Komfort, den sie uns bringen. Komfort und damit mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben.
Die Bedienung der smarten Geräte erfolgt entweder per Handy oder über Sprachassistenten, deren Namen allgemein schon recht bekannt sind: Alexa (Amazon), Siri (Apple), der Sprachassistent von Google- und auch die Telekom zieht nach. In jedem Raum, den man per Sprache steuern will, muss eines dieser Geräte vorhanden sein.
Schritt für Schritt zum Smart-Home
Kaum ein „smarter“ Hausbesitzer wird in Zukunft ein analoges Haus bauen. Warum auch? Die Vorteile der Vernetzung sind nicht mehr zu übersehen. Unsere Kinder und Enkelkinder wachsen als Digital-Natives in diese neue Normalität hinein. Schon jetzt nutzt jeder vierte Deutsche zuhause smarte Anwendungen. Was liegt also näher sich gleich mit den Bereichen vertraut zu machen, die ein smartes Haus ausmachen:
Wird von Anfang an die Smart Home-Umgebung eingeplant, sorgt das im Idealfall für eine optimale Abstimmung aller Komponenten und gute Erfolge bei Energieersparnis und Nachhaltigkeit. Wer trotz aller Vorteile, die ein solches Hauses bietet, noch unsicher ist, sollte zumindest die Option offenlassen. Und zwar durch Kabeltrassen, mit denen ein Nachrüsten leicht möglich ist. Bei einem Neubau ist die Verlegung einer separaten Bus-Leitung unbedingt empfehlenswert, über die die einzelnen Komponenten kommunizieren können.
Schon bald wird das Smart-Home Standard sein, analoge Häuser werden dann veraltet sind. Auch muss man nicht unbedingt in einem Haus wohnen, sondern man kann auch seine Wohnung smart werden lassen. Auch Altbauten können zum Smart Home umgerüstet werden.
Smart-Home-Bereiche
Werfen wir einmal einen Blick auf die Bereiche, in denen smarte Technologien schon jetzt oder in naher Zukunft genutzt werden:
Haushaltsgeräte
Wie viele Menschen vertrauen schon heute Thermomix & Co. mehr als dem Kochlöffel? Alle Zutaten werden nur noch in das Gerät gegeben, das Programm eingestellt und fertig. Noch sind es überwiegend jüngere Menschen, aber das wird sich ändern. Der Kühlschrank, der eine Nachricht an das Smartphone schickt und daran erinnert, was nachgekauft werden muss, erscheint noch etwas utopisch. Aber war das der Thermomix vor wenigen Jahrzehnten nicht auch noch? Für die Zukunft ist sogar ein Küchenroboter in Planung. Irgendwann vielleicht mit dem Aussehen von Tim Mälzer oder Tim Raue - je nach Geschmack.
Schon heute werden Haushaltsgeräte wie Backofen, Herd, Kaffeemaschine, Mikrowelle, Trockner und Waschmaschine mit Remote-Steuerungen und Kommunikationsschnittstellen ausgerüstet. „Smart Meter“ kalkulieren den Verbrauch von Waschmitteln und Spülmaschinen-Tabs und werden uns künftig daran erinnern, für Nachschub zu sorgen.
In den letzten Jahren wurde auch die Funktionalität von Saugrobotern immer weiter verbessert. Selbst günstige Geräte verrichten schon gute Hausarbeiten.
Heizung/Lüftung

Kalte oder zu warme, trockene Räume, zu feuchte Wände – das muss heutzutage nicht mehr sein. Wenn Heizung, Lüftung und auch Verschattung durch Jalousien, Rolläden und Markisen intelligent miteinander vernetzt sind, sorgen sie für ein optimales Raumklima und optimales Licht.
Fußbodenheizungen und gibt es schon seit längerem. Ein Smart Home-Controller reguliert die Wohnung abhängig von Außentemperatur, Tags- und Jahreszeit. Dazu gehört auch das Öffnen von Fenstern, um ein gutes Raumklima zu schaffen. Und das alles via App, wenn keiner zuhause ist.
Heizkörper und Fußbodenheizungen können mit intelligenten Thermostaten ausgerüstet werden. Die Installation erfolgt schnell und ohne auslaufendes Wasser.
Beschattung
Beim Thema Smart Home denkt man nicht gleich an Rollläden, Markisen und Jalousien. Dabei möchte kaum noch jemand auf sie verzichten. Auf die schattenspendende Terrassenmarkise, die Jalousie, die dafür sorgt, dass grelle Sonne draußen bleibt und die Räume sind nicht unangenehm aufheißen. Und wer zum Schlafen Dunkelheit braucht, verzichtet ungern auf Rollladen.
Mir Smart-Home-Systemen lässt sich nämlich eine smarte Beschattung installieren. Nach entsprechender Programmierung über die App fahren die Markisen bei Wind ein, Jalousien werden zum Schutz gegen die Sonne heruntergelassen werden. Und bei Sturm fahren automatisch alle Rollläden am Haus herunter und schützen so die Fenster. Über eine App lassen sich aber auch regelmäßige Zeiten für das Öffnen oder Schließen der Rollläden oder Jalousien festlegen.
Für die Pflanzen, gegen Wasserverschwendung

Wie viel Zeit verbringt ein Gartenbesitzer im Sommer allein mit dem Gießen? Und da nicht jeder Rasenfreund auch ein guter Gärtner ist, wird manchmal zu viel Wasser verbraucht- und leider auch so manche Pflanze ertränkt. Ein smartes Bewässerungssystem mit intelligenten Sensoren ermittelt die optimale Feuchtigkeitsmenge, spart Wasser und lässt die Pflanzen gedeihen. Auch, wenn Sie in Urlaub fahren. Denn sie können auch diese Funktionen per Smartphone steuern.
Einige Bewässerungssysteme bringen Schnittstellen zu kompatiblen Funktionen schon mit, aber auch analoge Anlagen lassen sich über einen Outdoor-Wlan-Stecker, geklemmt zwischen Schlauch und Hahn, netzwerkfähig machen und damit für einen effizienten Einsatz der Ressource Wasser sorgen.
Die Bepflanzung bleibt weiterhin Aufgabe des Gärtners, aber neben dem Bewässern, übernimmt ein intelligentes System Arbeiten wie das Rasenmähen oder die Säuberung von Regenrinnen an. Eben all die eher lästigen Aufgaben
Das Rasenmähen übernimmt in einem Smart Home der Mähroboter – sehr leise, ohne die Nachbarn zu stören. Er weiß genau, wann sein Einsatz ist, und legt vor der Bewässerung los - und nicht nach einem Regenguss. Da Mähroboter als sogenannte Mulchmäher konstruiert sind, ist der Grasschnitt so fein ist, dass er auf der Rasenfläche liegenbleibt und als zusätzlicher Dünger dient. So sparen sie sich auch das mühselige Zusammenrechen. Natürlich sagt ihnen der Mähroboter auch, wann eine Wartung fällig ist.
Mähroboter lassen sich per Funk, WLAN, Mobilfunknetz oder spezielle Gateways ins heimische Netzwerk einbinden. Er lässt sich auch mit Bewässerungssystem oder der Wetterstation koppeln.
Die meisten Mähroboter funktionieren übrigens nur in einer gewissen Reichweite zum WLAN oder Gateway, wodurch sie vor Diebstahl geschützt sind.
Pool-Besitzer können die Drecksarbeit dem Poolsauger überlassen. Und Gartenteichbesitzer übertragen das Wohlergehen ihrer Fische speziellen Sensoren. Bei Bedarf kann nachgesteuert werden.
Damit der Grillabend gelingt, gibt es mobile, netzwerkfähige Lautsprecher, per Smartphone versetzen schöne Leuchten den Garten in ein stimmungsvolles Licht oder sorgen für einen sicheren Weg. Und der spülmaschinenfeste Grillroboter sorgt für die lästige Reinigung der Grillroste. Apropos Grill: Natürlich können Sie auch weiterhin ihren Holzkohlegrill nutzen, aber selbst Grillmeister rümpfen nicht mehr die Nase angesichts integriertem Digitalthermometer und Temperatursteuerung. Das Ergebnis zählt.
Sicherheitssystem Gefahrenwächter
Hand aufs Herz: Wie oft ist Ihnen im Büro eingefallen, dass Sie vergessen haben, die Heizung herunterzudrehen, die nun den ganzen Tag sinnlos heizt. Dass die Tür nicht abgeschlossen ist, ein Fenster offensteht? Und das sind noch die harmlosesten Fälle. Schlimmer wird die Herdplatte oder die Kaffeemaschine noch eingeschaltet ist, wenn Feuer, Rauch, Gas oder Wasser austritt. Ein smartes Haus weiß, was dann zu tun ist: Nämlich Alarm schlagen, Gefahrenbereiche absichern, Bewohner informieren.
Intelligente Gebäudetechnik, die auch über das Smartphone überprüft werden kann, schaltet alle Lampen und Steckdosen aus, verriegelt die Tür, senkt die Raumtemperatur, wenn sie das Haus verlassen. Und das vollautomatisch. Ein intelligentes Haus könnte auch über einen zentralen Schalter, mit einem einzigen Knopfdruck alle Elektrogeräte ausschalten und auf Wunsch alle Fenster und Türen schließen und Türen verriegeln.
Untereinander verbundene Rauchmelder, Wasserwächter warnen die Hausbewohner nicht nur, sondern aktivieren auch eine Reihe von Funktionen, z. B. die Entriegelung von Fluchtwegen und das Öffnen der Fenster, damit Rauch abziehen kann. Es gibt eine Vielzahl von Gefahrenmeldern, die sich effizient nutzen lassen, wenn sie in das System mit eingebunden sind.
In seinem Zuhause möchte man sich rundum sicher fühlen — und in einem Smart Home kann man das auch.
Licht
Das Licht im Haus lässt sich heute nicht nur ein- und ausschalten, sondern auch dimmen und farblich verändern. Zeitpunkt und Dauer lassen sich einstellen und das alles über flexible Buttons oder mit Dimmschaltern, Smartphone, WLAN und Internet. Über Sprachbefehle kann die gewünschte Beleuchtung so auch vom Bett oder der Badewanne aus gesteuert werden. Und natürlich auch über das Smartphone von unterwegs.
So richtig smart wird das Ganze dann, wenn zusätzliche Komponenten hinzugefügt werden. Zum Beispiel Bewegungsmelder und passende Signalgeber. Eine besondere Lichtstimmung kann auch mit personalisierten Lichtszenen erfolgen. Morgens zum Beispiel mit Sonnenaufgangsstimmung.
Man kann hier auch optional zu einem kompletten Lichtsystem mit WLAN LED-Leuchten greifen. Diese benötigen keine Bridge und sind als Ersatz von herkömmlichen Birnen direkt per Handy bedienbar. Auch gibt es Komponenten, die per Bluetooth steuerbar sind.
Zurzeit ist es noch so, dass die meisten Lichtsysteme über ZigBee Funkstandard funktionieren. Dieser Standard zeichnet sich (im Gegensatz zu WLAN und Bluetooth) durch seine Energieeffizienz und Einfachheit aus. Dabei ist aber ein zusätzliches Gateway zum Steuern der LED-Leuchten nötig. Die Bridge funktioniert als Steuerzentrale, die auch Produkte fremder Hersteller einbinden kann.
Home-Entertainment / Multiroom

Beim Home-Entertainment steht die hohe Qualität im Vordergrund, die anspruchsvolle Präsentation von Musik und TV. Das Gefühl von Heimkino soll bleiben, allerdings ohne auf einen Raum beschränkt zu sein, auch nicht auf bestimmte Darstelltechniken und Bildschirmgrößen. In diesem Bereich entwickeln hat sich in den letzten Jahren besonders viel getan. Denken wir nur an HDTV und HD (High-Definition-Produkte). Die Steuerung der meisten Smart-Home-Anwendungen und der Multiroom-Anlage über Handy, Tablet oder Wandmodul ist meist einfach und selbsterklärend aufgebaut.
Home-Entertainment, das kann schon ein Großbildfernseher sein, ein Heimkino oder eine Musikanlage mit Surroundklang – die Ansprüche sind da recht unterschiedlich. In dieser Produktgruppe sind Media-Server, Home Theater Personal Computern (HTPC) und Media-Center enthalten, präsentiert durch hochauflösenden Großbildfernseher, Großdisplays oder Projektoren mit Projektionsflächen. Im Audiobereich finden sich, je nach Klangsystem, Lautsprecherboxen und Subwoofer.
Home-Entertainment ist vor allem ein ganzheitliches Konzept, das alle hausinternen Entertainment-Funktionen aufeinander abgestimmt vereint. Im Rahmen eines Neubaus oder einer umfassenden Sanierung wird es fest in das Gebäude integriert. Das Herzstück eines solchen Systems ist der zentrale Home-Server, der in die KNX-Hausautomation eingebunden ist. Über diesen Server lassen sich alle persönlichen Musik-, Foto- und Videodateien im ganzen Haus abspielen. Über die Interneteinbindung dient der Server auch als Verbindung zu Online-Streaming-Diensten. Abgespielt werden die Dateien in der Regel über hochwertige Einbaulautsprecher, die auf Wunsch auch nahezu unsichtbar in Wände oder Decken integriert sind. Für die Nutzung eigener digitaler Medien kann die Einbindung eines sogenannten NAS Servers, also eines Online-Speichersystems, sinnvoll sein.
Für die Integration eines Beamers benötigt man lediglich eine separate Multimedia-Schnittstelle, Gateway genannt. Dieses Gerät dient quasi als Brücke zwischen Beamer und der KNX-Installation, sodass auch systemfremde Geräte genutzt werden können.
Bad/Wellness

Was früher zum Luxusbereich gehörte, ist heute vielfach Standard. Immer mehr Menschen verwandeln ihre Nasszellen in Wellness-Oasen, am besten gleich mit smarter Technologie. Eine Erweiterung ist der Saunabereich, der mit unterschiedlichen Lichtspektren ausgestattet werden kann, z. B. mit der nachweislich gesundheitsfördernden Farblichttheraphie. Also rotes Licht zur Durchblutungsförderung, grünes für die Kreativität, blaues zur Beruhigung usw. Und mit der entsprechenden App kann die Temperatur geregelt werden und die Heizung auch ganz abgestellt, wenn sich niemand mehr in der Sauna aufhält.
Nachrüstlösungen
In den meisten Häusern und Wohnungen finden sich Radios, TV-Geräte, Stereoanlagen und Radiowecker. Viele dieser Geräte haben jedoch den Anschluss an das digitale Zeitalter verloren. Sie lassen sich aber ohne größere Baumaßnahmen nachrüsten. Der Markt bietet dafür eine Vielzahl von Geräten und Funktionen, um diese Geräte über Funk, WLAND oder Bluetooth mit einer zentralen Steuereinheit zu koppeln. Internetfähige Fernseher, sogenannte Smart TV, lassen sich problemlos in das System integrieren und mit anderen Funktionen wie Beleuchtung oder Türkommunikation koppeln. Allerdings gelten fest installierte Entertainment-Systeme als sicherer, komfortabler und technisch hochwertiger als Nachrüstlösungen.
Vernetzung
Schon heute gibt es zahllose Möglichkeiten, das eigene Zuhause zu automatisieren und damit den persönlichen Wohnkomfort zu steigern. Was es dafür braucht, lässt sich bei aller Komplexität auf einen gemeinsamen Nenner herunterbrechen: eine Vernetzung. Heizung, Beleuchtung oder Steuerung von Rollläden und Markisen können auf verschiedene Arten miteinander verbunden werden. Über kabelgebundene Bus-Leitungen, per Funk oder WLAN, teilweise auch per Stromleitung, über die sich analoge Geräte mittels spezieller Klemmen ins Internet einbinden lassen.
Am zuverlässigsten arbeiten nach dem derzeitigen Stand der Technik kabelgebundene Systeme. Funk- und WLAN-Lösungen besitzen dagegen den Vorteil, dass sie sich unkompliziert und ohne weitere Baumaßnahmen nachrüsten lassen. Über Funk können beispielsweise herkömmliche Schalter durch Aufsätze in funkfähige Einheiten umgewandelt und per Fernbedienung gesteuert werden. Ist diese Funkeinheit mit dem Internet verbunden, ist auch die Steuerung per Smartphone, Tablet oder Sprachassistent möglich.
Der System-Aufbau kann über ein geschlossenes System mit Produkten eines Herstellers erfolgen, teiloffen sein und damit viele kooperierende Fremdhersteller-Produkte einbinden oder mit herstellereignen oder fremden Produkten frei gestaltet sein. Ein teil-offenes System läuft oft reibungsloser und stabiler. Offene System lässt eine freie Auswahl der Hersteller zu – allerdings sind diese Bauteile nicht immer kompatibel. Dafür bieten Smart Home-Anbieter zentrale Steuerungen an. Das erhöht nicht unbedingt die Effizienz einzelner Geräte. Es macht die Sache aber wesentlich komfortabler, wenn man für alle nur eine Kontroll- und Steuerungs-App benötigt.
Allerdings muss es nicht immer gleich ein Komplettpaket sein. Selbst wenige Smart-Produkte können den Komfort erhöhen.
Versicherungen
Cyberversicherungen für Firmen und Selbständige gegen Schäden durch Hackerangriffe gibt es schon länger. Mittlerweile haben die Versicherer auch Ihr Smart Home-Equipment im Blick und schnüren Versicherungspakete, bei denen die technische Ausstattung für das Smart Home-System versicherungstechnisch abgedeckt ist. Im Kern handelt es sich dabei um Hausrats- oder Gebäudeversicherungen, die auch diesen Aspekt des IT-Lebens berücksichtigen.
Wichtig zu wissen ist auch, dass smarte Technik unter Umständen von Kriminellen gehackt und fremdgesteuert werden könnte. Deshalb ist es besonders wichtig, auf gute und vor allem sichere Software (mit Virenschutz, Firewall etc.) Wert zu legen.
Klimawandel und Umweltfragen
Ziel ist des Smart Home ist es auch, das Wohnen so umwelt- und klimafreundlich wie möglich zu gestalten. Intelligente Technologien können dabei helfen, allerdings braucht es dafür die richtige Grundlage.
Eine Solaranlage ist eine sinnvolle Kombination in jedem Smart Home. Deshalb sollte sich jeder Hausbesitzer intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Konzepte wie z. B. das neue Solardach von Tesla könnten dabei richtungsweisend sein. Es beinhaltet unsichtbare Solarzellen, sprich es bewahrt seine Ästhetik, gepaart mit allen anderen Vorteilen einer modernen Solaranlage.
Das intelligente Zuhause übernimmt viele Tätigkeiten im Bereich Stromsparen, Heizungssteuerung und Co, was für die Bewohner nicht nur den Komfort, sondern eben auch die Umweltfreundlichkeit in ihrem Haus erhöht. Themen wie die Energieeffizienz, CO2Neutralität oder erneuerbaren Energien werden daher in Zukunft ein integraler Bestandteil eines jeden Smart Homes sein.
Energie ist der Rohstoff der Zukunft. In der Welt von morgen werden intelligente Häuser zu ihren eigenen Energieerzeugern und das Elektroauto in der Garage zum flexibel einsetzbaren Vehicle-to-Grid-Stromspeicher. Ein smartes Energiemanagementsystem steuert alle Energieströme im Haus bedarfsgerecht und speist sich aus unterschiedlichen Quellen. Möglich ist dieses Szenario aber nur unter einer Voraussetzung: Mit smarter Energieverwaltung und intelligenten Technologien.
Öffentliche Stromnetze setzen dabei auf Smart Grid, auf ein intelligentes Stromnetz, das Verbrauchs- und Erzeugungsdaten analysiert und dynamisch steuert. Privathaushalte kommen schon heute über intelligente Stromzähler, sogenannte Smart Meter, mit dem Vorzügen des Smart Grid in Berührung:
Der eigene Stromverbrauch ist jederzeit detailliert einsehbar, bisher verborgene Stromfresser können so ausgemerzt, das eigene Energieverhalten besser kontrolliert und die Kosten transparent im Blick gehalten werden.
Elektromobilität und Smart Home
Der Energiebedarf wächst kontinuierlich und wird in Zukunft durch zunehmende Elektromobilität stark ansteigen. Nur mithilfe smarter Technologien wird dieser Bedarf bewältigen sein. E-Mobilität plus Digitalisierung ist da der Schlüssel zu einem sicheren und nachhaltigem Energiesystem. Oder auf Neudeutsch: Vehicle-to-Grid. Denn Elektrofahrzeuge sind nicht nur ein umweltfreundliches Fortbewegungsmittel, sondern können auch Energie speichern.
Wichtig ist dies ganz besonders deshalb, weil regenerative Energien nicht vollständig planbar sind. Wenn die Sonne nicht scheint oder kein Wind weht, findet wenig Energieerzeugung statt, die Versorgung muss also teils über Stromspeicher erfolgen. Ein solcher Speicher im eigenen Haus ist das E-Mobil. Als Vehicle-to-Grid kann der Stromspeicher im Elektromobil kurzzeitig Energieengpässe überbrücken oder auffüllen. Ist wieder mehr oder preisgünstigere Energie vorhanden, veranlasst das Energiemanagementsystem das Laden des Elektromobils, sodass das Auto morgens pünktlich und vollständig aufgeladen ist.
Barrierefreies Smart Home

Altersgerechtes Wohnen wird an Bedeutung gewinnen. Barrierefreiheit ist da nur ein Aspekt. Durch smarte Technologien kann der Lebensalltag deutlich komfortabler gestaltet werden.
Das Smart Home nimmt älteren Menschen zahlreiche Tätigkeiten ab, die sich nicht mehr allein schaffen. Zum Beispiel das Bewässern der Pflanzen in ihrem Garten. Es gibt schon zahlreiche intelligente Anwendungen (AAL = Ambient Assisted Living), die helfen, dass ältere oder körperlich eingeschränkte Menschen länger eigenständig zu Hause wohnen können. Digitale Möglichkeiten sorgen für mehr Sicherheit und entlasten Angehörige und Pflegepersonal. So erfassen Sensoren den Tagesablauf, registrieren Abweichungen, z.B. durch Unfälle oder Stürze und veranlassen einen Notruf oder eine Nachricht an die Angehörigen. Besonders erwähnenswert sind auch die Herdwächter, die Herde selbständig ausschalten.